Leider:  Keine Presbyteriumswahl in Klafeld

Ein Presbyterium vertritt die Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt Verantwortung für den Haushalt und als Arbeitgeber und ist verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens. Das Presbyterium bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und trifft in bewegten Zeiten weitreichende Entscheidungen. Deshalb sind Presbyteriumswahlen sehr wichtig. Darauf wurde in "Gemeinde jetzt" schon mehrfach hingewiesen. Der noch bis Anfang März amtierende Präses Alfred Buß formulierte das so: "Presbyteriumswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen. Unsere Evangelische Kirche von Westfalen wird von Presbyterien und Synoden geleitet und nicht von Pfarrern und Bischöfen."

Leider wird am 5. Februar in unserer Kirchengemeinde keine Wahl stattfinden. Wir konnten nicht genug Personen finden, die das Ehrenamt in den nächsten vier Jahren ausüben wollen. Daher gilt in Klafeld folgendes: Da bis 23. Dezember keine Einsprüche eingegangen sind, gelten alle im November vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt. Unser neues Leitungsgremium wird demnach 14 Presbyterinnen und Presbyter zählen sowie Pfarrerin Almuth Schwichow (in Klafeld seit 1993) und ihre beiden Amtsbrüder Dr. Martin Klein (2007) und Frank Boes (2008). Vier Presbyter/innen-Stellen bleiben (vorerst) vakant, spätere Berufungen sind aber möglich.

Zehn Mitglieder des alten Presbyteriums haben sich bereit erklärt, auch in der Amtsperiode 2012 - 2016 mitzuwirken: Katrin Breitweiser (dabei seit 2008), Paul-Heinrich Groos (1984), Hartmut Heinbach (1994), Lukas Hermeling (2008), Rosel Joppich (1994), Georg Klanke (2011), Ute Kwarteng (2004), Volker Mackenbach (2008), Peter-Christian Rose (1988) und Martin Wüst (2011). Da sie Ihnen, liebe Gemeindeglieder, inzwischen bekannt sein dürften, soll hier auf eine erneute Vorstellung verzichtet werden; außerdem sind ja ihre Fotos und ihre bisherigen Tätigkeitsbereiche auf unserer Homepage nachzuschlagen.

Ausführlich vorstellen möchten sich aber unsere vier "Neuen":
Wolfgang Birkefeld, Armin Gotthardt, Karsten Krupp und Katja Mohn:

Wolfgang Birkefeld
Im März 1960 kam ich im niedersächsischen Hildesheim zur Welt. Verheiratet bin ich mit Ursula Rompel-Birkefeld. Wir wohnen seit 1990 in Geisweid, und zwar im Triftweg 15. Wir haben drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Von Beruf bin ich Bauingenieur, beschäftigt bin ich beim Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen (ESi) im Bereich Grundstücksentwässerung und Kanalplanung. Seit über zehn Jahren singe ich im Chor Wegweiser. Außerdem bin ich seit Sommer 2010 im Umweltteam "Grüner Hahn" unserer Kirchengemeinde aktiv; dort habe ich mitgeholfen, dass das Umweltmanagement im November 2011 erfolgreich zertifiziert worden ist. Naturgemäß liegen mir die baulichen Aktivitäten der Kirchengemeinde besonders am Herzen. Dabei halte ich es mit einem Vers aus Psalm 127: "Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen."


Armin Gotthardt
Das Licht der Welt erblickte ich im Dezember 1965 in Siegen. Im März 1986 heiratete ich meine Frau Birgit. Zusammen haben wir vier Kinder, und zwar Saskia (15), Sarah (13), Selina (11) und Lukas (10). Wir wohnen seit über einem Jahrzehnt in Geisweid in der Birlenbacher Straße 61 a. Von Beruf bin ich Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Engagiert bin ich auch in der Grundschule Hüttental als Schulpflegschaftsvorsitzender, in der Realschule "Am Schießberg" nehme ich das Stellvertreteramt wahr. Aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Siegener Weststraße kommend, bin ich nun Mitglied der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld. Hier fühle mich wie zu Hause! Seit Anfang an arbeite ich beim "Grünen Hahn" mit, seit einem Jahr auch in der Teeny-Kirche im Wenscht. Ich wünsche mir mehr Toleranz der jüngeren Generation gegenüber der älteren, aber auch umgekehrt.


Karsten Krupp
Geboren wurde ich 1963 in Siegen. In jungen Jahren besuchte ich den Kindergottesdienst, dann die Jungenjungschar und die Jugendgruppe; hier lernte ich Hartmut Heinbach kennen. Anschließend war ich für 3-4 Jahre bei den "Jungen Erwachsenen" im Blauen Kreuz. Das Chorsingen hat mir schon immer Freude bereitet, zunächst im Kirchenchor, dann im Chor Wegweiser, später auch im Jugendchor am Friedrich-Flender-Platz. Nach der Hochzeit wohnte ich mit meiner Frau Christina zehn Jahre lang in Weidenau. Ende 1998 erfolgte der Umzug nach Birlenbach in den Brunnenweg 25. Von Beruf bin ich Bauleiter. Zu unserer Familie gehören auch unsere beiden Söhne Marius und Jonas. Seit ca. 20 Jahren singe ich jetzt schon im Gemischten Chor Birlenbach. Im Bauteam arbeite ich bereits seit 2005 mit. Im März 2009 berief mich das Presbyterium in den Finanz-, Personal- und Bauausschuss.


Katja Mohn
Im August 1970 kam ich in Hachenburg zur Welt. Inzwischen wohne ich seit 23 Jahren in Siegen, zuerst in Bürbach, seit 1998 im Wenscht im Dachsweg 4. Seit 1990 bin ich mit Thomas-Michael Mohn - er ist Berufsschullehrer - verheiratet. Unsere beiden Töchter Laura (17) und Imke (13) arbeiten schon aktiv in unserer Kirchengemeinde mit, und zwar im Kindergottesdienst, bei der KiBiWo und bei den Kindertagen. Nach Studium und Chemiediplom und nach vergeblicher Stellensuche hier im Siegerland habe ich zuerst als Quereinsteigerin auf Lehramt umgesattelt und dann innerhalb von 3 Jahren berufsbegleitend mein 2. Staatsexamen in Chemie und Physik abgelegt. Seitdem arbeite ich gerne und mit Leib und Seele als Lehrerin an einer Hauptschule. In der Gemeinde engagiere ich mich in der Jugend- und Konfirmandenarbeit, beim Kinderfest, in der Gruppe FRECH und bei den Sternsingern.

Es ist toll, dass Katja Mohn, Karsten Krupp, Armin Gotthardt und Wolfgang Birkefeld in unserem Presbyterium mitarbeiten wollen. Sie haben sich entschieden, Verantwortung zu übernehmen; sie haben sich zur Verfügung gestellt und wollen ihre Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Leitung unserer Gemeinde einsetzen. Wir wünschen ihnen - wie auch den 10 Mitgliedern des alten Presbyteriums - für Ihren Dienst in den nächsten vier Jahren viel Kraft, Durchhaltevermögen, offene Ohren, gute Ideen, vor allem aber Gottes Segen und sein gutes Geleit! - Der feierliche Einführungsgottesdienst findet am 11. März in der Talkirche statt.

Peter - Christian Rose

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter - Christian Rose und Almuth Schwichow

  • Rückgang und Gründe

Laut Gemeindegliederentwicklung im Kirchenkreis Siegen (Stichtag: 31. 12. 2011) wohnen in unserer Gemeinde nur noch 7.404 evangelische Christen. Zwölf Monate zuvor waren es 7.510, was einer Differenz von 106 Kindern, Frauen und Männern entspricht. Verantwortlich dafür sind in erster Linie zwei Gründe: Zum einen mehr Sterbefälle als Taufen, zum anderen mehr Wegzüge als Zuzüge. Die Kirchengemeinde Olpe bleibt mit einer Zahl von 8.360 ev. Christen "Spitzenreiter" im hiesigen Kirchenkreis. Auf dem 2. Platz liegt weiterhin die Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf mit 7.707 Gemeindegliedern. Trupbach-Seelbach (2.322), Eisern (2.214) und Buschhütten (2.163) sind derzeit die kleinsten Gemeinden im gesamten Kirchenkreis, in dem Ende letzten Jahres genau 127.891 evangelische Kinder, Jugendliche und Erwachsene lebten.

  • Vorlesung und Titel  

Immer wieder berichten wir auch über wichtige Ereignisse und Veranstaltungen in unseren katholischen Schwestergemeinden. Diesmal gibt es folgendes zu vermelden: Am 17. Januar hielt Dr. Adrian Wypadlo seine Antrittsvorlesung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität in Tübingen. An der Universität, die zu den ältesten in Deutschland zählt, sind über 25.000 Studentinnen und Studenten immatrikuliert. Dr. Wypadlo gehört seit einiger Zeit neben Pfarrer Karl-Hans Köhle, Vikar Johnson Achandy, Gemeindereferentin Ulrike Weber, Gemeindeassistentin Nicoleta Balint und Pfarrer i.R. Bruno Knoche zum Seelsorgeteam der Kirchengemeinden St. Joseph, Heilig Kreuz und St. Marien im Wenscht. Nach der Vorlesung in Tübingen überreichte der Dekan der Fakultät Dr. Wypadlo seine schon vom Juli 2011 datierte Habilitationsurkunde. Derzeit hat der Privatdozent eine Lehrstuhlvertretung inne; wenn er einen eigenen Lehrstuhl übernehmen wird, erlangt er auch den Professorentitel. Bis dahin wird Dr. Wypadlo weiterhin in St. Marien wohnen bleiben und als Subsidiar für die Sonntagsgottesdienste zur Verfügung stehen; von Sonntagnachmittag bis Donnerstag weilt er zu seiner Lehrtätigkeit in Tübingen und in Regensburg. Wir gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen ihm auch für die Zukunft alles erdenklich Gute und Gottes Segen!

  • Tagesordnung und Buffet

Am 28. Februar fand die Jahreshauptversammlung unseres Kirchenchores statt. Edith Groos, die 1. Vorsitzende, konnte 37 der zurzeit 43 aktiven Sängerinnen und Sänger begrüßen. Auf der Tagesordnung stand auch der Punkt "Wahlen": Mechthild Jung (2. Vorsitzende), Elke Jantos (2. Notenwartin) sowie Edelgard Haardt und Günter Müller (Beisitzer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem wurde Jutta Winchenbach zur 2. Kassiererin gewählt. Der Ev. Kirchenchor wird sich auch im Jahr 2012 wieder am Bürgerfest und am Weihnachtsmarkt beteiligen und im "Café im Pfarrhaus" mitwirken; mitgestalten will man auch das Benefizkonzert zugunsten des neuen Gemeindezentrums "mittendrin". Besprochen wurden außerdem das Singen im Altenheim und der obligatorische Jahresausflug. Bei der Totenehrung gedachte man an Ute Rest, an Alfred Falk und an Elfriede Otto, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung gab es ein gemütliches Beisammensein mit einem selbst zubereiteten Buffet.

  • Verfolgung und Hilfe

Am 7. Oktober 2007 begann sie, die Erfolgsgeschichte der Guten-Abend-Kirche. Inzwischen endete schon die fünfte Staffel. Mit über 200 Besuchern am 4. März in der Wenschtkirche. Und mit einer Rekord-Kollekte von genau 443,19 Euro. Die kam diesmal "Open Doors" zugute. Das überkonfessionelle Missions- und Hilfswerk setzt sich in über 50 Ländern der Erde für Christen ein, die aufgrund ihres Glaubens von Misshandlungen, Gefängnis oder Tod bedroht sind bzw. benachteiligt und diskriminiert werden. Nach Quellen der "Evangelischen Allianz" werden jeden Tag viele Christen wegen seines Glaubens hingerichtet! Hartmut Nitsch bezifferte im Gottesdienst die Zahl der derzeit verfolgten Christen weltweit auf etwa 100.000.000. Sie haben richtig gelesen: 100 Millionen! Der evangelische Bischof Markus Dröge (Berlin) bezeichnete diesen Zustand neulich als Skandal und "zentrales Menschenrechtsproblem unserer Zeit". Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Was aber geschieht? Gibt es einen Aufschrei? Gibt es Demonstrationen? Interessiert uns das Problem überhaupt? Fragen über Fragen. "Open Doors" jedenfalls leistet Hilfe durch Öffentlichkeitsarbeit, durch den Druck und die Lieferung von Bibeln und christlichen Büchern, durch Projekte zur Selbsthilfe, durch Schulung und Ausbildung christlicher Mitarbeiter, durch Gebetsaufrufe, durch finanzielle Hilfen und Notprogramme, durch die Bereitstellung von Zufluchtshäusern usw. Die Aufzählung ließe sich noch fortsetzen. Übrigens ist Nordkorea seit acht Jahren in Folge das Land mit der stärksten Christenverfolgung, gefolgt von Saudi-Arabien und Iran. Es folgen die Länder Somalia, Malediven, Jemen, Bhutan, Vietnam, Laos und Afghanistan.

  • Abschied und Dankbarkeit

Am 7. März verstarb im Alter von 81 Jahren unser ehemaliger Presbyter Horst Lenzing. Schon bevor er das Presbyteramt übernahm, sammelte er in der Gemeinde für den Bau der Birlenbacher Kirche und setzte sich von 1964 bis 1970 im Presbyterium für die Belange des 3. Pfarrbezirks ein. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Presbyterium blieb er der Birlenbacher Kirche als treuer Gottesdienstbesucher verbunden. Dankbar erinnern wir uns an das, was er für unsere Gemeinde getan hat, und wissen ihn und alle, die um ihn trauern "von guten Mächten wunderbar geborgen“.

  • Spuren und Zuversicht

11. März - Sonntag Okuli - Gottesdienst für alle Gemeindeglieder in der Talkirche. Während sich die  Bänke so langsam füllen, treffen sie sich im angrenzenden Gemeindehaus: Diejenigen, die heute aus dem Presbyterium ausscheiden und die, die ins Amt eingeführt werden. Hier durchaus gemischte Gefühle, da doch teilweise spürbare Nervosität. Letzte Absprachen zum Ablauf des Gottesdienstes und ein Gebet. Dann ist es soweit. Zu festlichen Orgelklängen ziehen alle Mitglieder des  Presbyteriums in das altehrwürdige Kirchenschiff ein. Einen besonderen Rahmen wird der Gottesdienst durch die musikalische Mitwirkung des Kirchenchores bekommen. Die Predigt hält Pfarrer Dr. Martin Klein über 1. Petrus 1,13-21; wir empfehlen, sie auf unserer Homepage nachzulesen. Im vorletzten Satz heißt es dort: "Dann werden die nächsten vier Jahre für unser Presbyterium und unsere Gemeinde bestimmt eine gute Zeit, die unter Gottes Segen steht."  

 

 

 

 

 


Lob und Anerkennung
fürs Engagement

Anschließend die Verabschiedung von Winfried Krahl, Marga Kölsch, Sven Irle und Rolf Langenbach. Nanu, da fehlen doch zwei Personen! Richtig! Pfarrerin Almuth Schwichow teilt der Gemeinde mit, dass Erika Nöll derzeit wegen einer Operation im Krankenhaus weilt. Und Heidi Soose habe es sich anders überlegt, sie wolle doch weiterhin mittun und sich erneut ins Leitungsgremium berufen lassen. Pfarrerin Schwichow findet für die Ausscheidenden wunderbare Worte des Lobes und der Anerkennung. Und: "Ihr seid für andere zum Segen geworden. Herzlichen Dank für alle Spuren, die Ihr in unserer Kirchengemeinde hinterlassen habt!" Lang anhaltender Beifall und einige Abschiedsgeschenke. Dann verliest sie ein Grußwort von Pfarrer Frank Boes. Ein herzliches Dankeschön und diverse Präsente auch von Katrin Osterburg, Ulrike Blechert und Ines Löwenthal vom Familienzentrum.

 

 

 

 

 



Begrüßung und
Bestätigung der Neuen

Die Einführung des neuen Presbyteriums nimmt Pfarrer Dr. Martin Klein vor, ihm assistieren die wieder Gewählten. Nach drei Lesungen und der "Anrede" an die neuen Presbyterinnen und Presbyter, an Katja Mohn, Wolfgang Birkefeld, Armin Gotthardt und Karsten Krupp, folgt die Einführungsfrage. Danach die Bestätigung, fünf biblische Voten, die "Anrede" an die Gemeinde und ein kurzes Gebet: "Allmächtiger Gott, du berufst Männer und Frauen zum Dienst der Leitung deiner Gemeinde und gibst ihnen dazu Kraft und Vollmacht. Wir bitten dich, erfülle sie mit deinem Heiligen Geist und leite sie mit deiner starken Hand, damit sie ihr Amt in Treue führen zur Ehre deines Namens und zur Auferbauung deiner Gemeinde. Amen." Der sehr feierliche Gottesdienst klingt aus mit dem Lied "Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist", mit den Fürbitten, mit dem vom Kirchenchor gesungenen "Vaterunser" und dem Segen.

 

 

 

 

 

 



Gratulation und Gespräche
beim Empfang

Zum sich anschließenden Empfang bleiben über hundert Personen! Worte des Dankes und herzliche Gratulationen. Emotionale Momente. Angeregte Gespräche über die Predigt, über die stürmischen Zeiten und die Umwälzungen der letzten Jahre, über die "Neuen" und über ganz persönliche Dinge. Eine sehr wohltuende Atmosphäre. Zuversicht. Erneute Aufbruchstimmung.

  • Dankschreiben und Aufruf

Am 17. März kamen auf dem Postweg zwei Dankschreiben aus Bethel in unserer Kirchengemeinde an, das eine im Gemeindebüro, das andere in der Pestalozzischule (bis Sommer 2011 hieß sie Waldschule). Vier Wochen vorher war ein großes Paket mit über 12.000 Marken an die von Bodelschwinghschen Stiftungen versandt worden, gesammelt von Ihnen, liebe Gemeindeglieder, und von der Schüler- und Lehrerschaft der Förderschule im Amselweg. "Die Briefmarkenspende hat bei uns in Bethel eine große Freude ausgelöst. Es ist schön, dass Sie/ihr zum wiederholten Mal an uns gedacht haben/habt. Allen, die beim Sammeln mitgeholfen haben, sage ich ein herzliches Dankeschön", so Pastor Ulrich Pohl im ersten Teil seines Briefes. Dann kommt er darauf zu sprechen, was in Bethel alles mit den Briefmarken gemacht wird. "In mehreren Arbeitsgängen werden die Marken abgelöst, gepresst, sortiert und für den Verkauf vorbereitet. Bei allen Tätigkeiten müssen die behinderten Mitarbeiter sehr konzentriert sein, denn die Marken dürfen nicht beschädigt werden. Insgesamt haben 130 kranke und behinderte Menschen durch die ständig bei uns eingehenden Briefmarken einen sicheren Arbeitsplatz gefunden. Sie haben dadurch auch eine sinnvolle Arbeit und neuen Lebensmut gefunden. Die kleinen Postwertzeichen entfalten so eine ganz eigene segensreiche Wirkung." Zum Schluss ein Aufruf an alle Leserinnen und Leser dieser Zeilen: Machen auch Sie mit! Denn: Briefmarken gehören nicht in den Papierkorb. Abgeben kann man sie in den Pfarrhäusern, bei den Presbyterinnen und Presbytern und in unseren beiden Kirchen. Für Ihre Mithilfe schon jetzt ein aufrichtiges Dankeschön!

  • Kirchmeister und Synodale

In der ersten Sitzung unseres neuen Presbyteriums am 26. März im Gemeindehaus Tal wurden erste Personalentscheidungen getroffen. In ihren Ämtern bestätigte man Hartmut Heinbach als Finanzkirchmeister und Paul-Heinrich Groos als Baukirchmeister. "So kann die sehr gute Arbeit der letzten Jahre kontinuierlich fortgesetzt werden!" Pfarrer Frank Boes dankte beiden, dass sie sich erneut der schweren, zeitraubenden und verantwortungsvollen Aufgabe stellen wollen. Beschlossen wurde auch die Synodenbesetzung. Unsere Kirchengemeinde wird auf der Kreissynode bis 2016 durch Pfarrerin Amuth Schwichow, Kirchmeister Hartmut Heinbach, Pfarrer Dr. Martin Klein, Presbyterin Ute Kwarteng, Pfarrer Frank Boes und Presbyter Peter-Christian Rose vertreten sein. Über die Zusammensetzung der fünf Fachausschüsse und der drei beratenden Ausschüsse werden wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, in den nächsten Ausgaben von "Gemeinde jetzt" informieren.

  • Spenden und Kollekten

Auch in dieser Ausgabe von "Gemeinde jetzt" wollen wir Sie wieder ausführlich über Spendeneingänge und besondere Kollekten in den letzten Wochen und Monaten informieren. Darauf legen die meisten Gemeindeglieder inzwischen großen Wert. Wir meinen: Zu Recht! Denn jeder, der spendet, möchte wissen, wie viel Geld zusammen gekommen ist. Außerdem möchte er auch ein "Dankeschön" vernehmen. Dem kommen wir - auch auf diesem Weg - sehr gerne nach. Für das Projekt "Endlich Kind sein" (1. November bis Ostern) sind bisher 2.998,45 € eingezahlt oder überwiesen worden. Für das neue Gemeindezentrum "mittendrin" konnten wir in den beiden Monaten Januar und Februar 3.720,00 € auf der Habenseite verbuchen. Und für das Projekt mit der Nr. 110 "Kinderbibelwoche" (März/April) wurden bisher 500,00 € gespendet. Damit erhöht sich Summe aller Projekte seit Januar 1994 auf sage und schreibe 244.966,43 Euro. Wahrlich ein stolzer Betrag! Ohne diese Hilfe unserer Gemeindeglieder hätten wir vieles nicht anschaffen oder viele Arbeiten gar nicht erst in Angriff nehmen können! Und wir hätten "Brot für die Welt" in all den Jahren nicht so großartig unterstützen können! Wie Christine Albertin vom Gemeindebüro am 29. März mitteilte, gingen aber noch weitere Gelder bei uns ein: Für die Orgel in der Talkirche 20,00 € und für den Chor Wegweiser 220,00 €. Last but not least: Die Kollekte am Weltgebetstag (2. März) betrug 787,40 €, die der Guten-Abend-Kirche (November 2011 - März 2012) insgesamt 1.882,74 €. Nochmals ganz herzlichen Dank für jeden Euro und für jeden Cent!

  • Bewerber und Wahltag

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Ausgabe von "Gemeinde jetzt" in Händen halten, ist er schon gewählt worden, der neue Superintendent in unserem Kirchenkreis. Die Wahlsynode wurde nämlich für den 25. April in Wilnsdorf-Wilgersdorf anberaumt. Nach Sichtung aller Bewerbungen und nach intensiven Gesprächen mit fünf der acht männlichen Bewerbern haben sich die Mitglieder des Nominierungsausschusses des Kirchenkreises Siegen einstimmig dafür ausgesprochen, der Kreissynode die beiden Pfarrer Arnold Schütz und Peter-Thomas Stuberg als Kandidaten vorzuschlagen. Pfarrer Arnold Schütz, Jahrgang 1958, stammt aus Niederschelden; er ist seit 23 Jahren Gemeindepfarrer in der ev.-ref. Kirchengemeinde Lipperode. Er ist verheiratet; das Ehepaar hat drei Kinder. Der andere Kandidat, Pfarrer Peter-Thomas Stuberg, wurde ebenfalls im Jahr 1958 geboren. Er stammt aus Schalksmühle. Von 1991 bis 2003 war er Pfarrer in der ev. Kirchengemeinde Iserlohn, danach wechselte er in eine Pfarrstelle in Oestrich. Peter-Thomas Stuberg ist ebenfalls verheiratet, und auch aus seiner Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Am 19. März kam ganz überraschend ein dritter Bewerber hinzu: Heiner Montanus, seit 2006 Pfarrer in unserer Nachbargemeinde Weidenau und dort Nachfolger von Annette Kurschus. Er ist 49 Jahre alt und sitzt seit 2005 als Scriba (Protokollant) im Kreissynodalvorstand; auch in anderen Bereichen trägt er Verantwortung, so z. B. im Konzeptionsausschuss. Heiner Montanus war bei der Vorauswahl durchs Raster gefallen; durch 15 Unterschriften aus den Reihen der wahlberechtigten Synodalen aber befindet er sich nun wieder im Rennen. Wird er der neue Superintendent? Oder wird es einer der beiden Auswärtigen? Für Spannung ist am 25. April jedenfalls gesorgt! In der nächsten Ausgabe von "Gemeinde jetzt" werden wir natürlich von der Wahl berichten und "den Neuen" ganz ausführlich vorstellen.

Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld

 

www.kirchengemeinde-klafeld.de

 

Pfarrämter

Dr. Martin Klein, Ziegeleistr. 21, 57078 Siegen, Tel.: 0271/81251

Almuth Schwichow, Bornstr. 41, 57078 Siegen, Tel.: 0271/81325

Frank Boes, Johann-Hus-Str. 8, 57078 Siegen, Tel.: 0271/83589

 

Jugendreferentin

Dorines Dickel, Ziegeleistr. 19, 57078 Siegen, Tel.: 0271/87255

 

Gemeindeamt

Koomansstr. 8, 57078 Siegen, Tel.: 0271/83554